Seid Stark von Ilana Hammermann, Haaretz, 12.02.2017 (übersetzt von Gudrun Weichenhan-Mer)

Seid stark, ihr Soldaten, die ihr das Schweigen brecht. Seid stark, ihr, die ihr die Organisation „Das Schweigen brechen“ gegründet habt und dafür arbeitet, die ihr diesen Soldaten ein Forum gebt. Und seid besonders stark, Leiter der Jerusalemer „Galerie Barbur“, die ihr sie eingeladen habt, und uns, um ihnen zuzuhören. 

Kurz vor der Veranstaltung wandte sich Kultusministerin Miri Regev an den Bürgermeister von Jerusalem mit der Forderung, die Veranstaltung zu verhindern, da die Organisation „sich um die Schädigung des Bildes Israels in der Öffentlichkeit“ bemühe und „es in düsteren Farben als unmoralischen Staat“ darstelle, „der durch Kämpfer der israelischen Verteidigungsarmee Palästinenser schädigt“. Der Sprecher der Ministerin stellte fest: „Der Vortrag wird dort auf keinen Fall stattfinden“, und die Stadtverwaltung Jerusalem gab bekannt: Die Galerie Barbur wird geräumt.

Die Veranstaltung fand trotzdem statt. Und wie! Die Räumlichkeiten in der Galerie reichten nicht aus, um die Besucher zu beherbergen. In den Gassen daneben hatten nicht all die jungen Demonstranten Platz, die dicht gedrängt und entschlossen den Demonstranten gegenüber standen, die die Veranstaltung verhindern wollten. Die Rufe und Parolen von beiden Seiten waren im Saal gut zu hören. Die Furcht vor gewalttätigen Auseinandersetzungen, die uns dorthin begleitete - wir waren fast alle etwas ältere Mitbürger, die gekommen waren, um den Jungen zuzuhören -, erschwerte das Zuhören ein wenig. Aber der sehr persönliche, klare und aufrichtige Vortrag des jungen Nadav war dann doch stärker als die Unruhe draußen und die Spannung drinnen. Er erzählte von seinem Weg, vom Dienst in der Armee - Polizeiarbeit in den besetzten Gebieten - bis zur schwierigen Entscheidung, „das Schweigen zu brechen“. Er erzählte, was er und seine Freunde dort tun und getan haben: Angefangen von physischen Verletzungen und Schädigung von Besitz von Palästinensern bis zum Befolgen von Befehlen der Siedler. Ja, er hat den Staat Israel in düsteren Farben gezeichnet wie auch die anderen Zeugenaussagen derer, die das Schweigen brechen. 

Ja, ihre Stimme wird gehört und beschädigt das Image Israels; da hat Frau Regev Recht. Sie geht aber tiefer als die Wahrheit der Ministerin, sie ist auch wichtiger. Es geht hier nicht um einen Ruf, sondern um eine zerstörerische, gefährliche Identität, die auf dem Weg ist, unwiderruflich irreparabel zu werden - davon erzählen diese Zeugenaussagen. 

Wer behauptet, dass sie lügen, sagt die Unwahrheit. Jeder Bürger Israels, der in die besetzten Gebiete kommt, weiß, dass nicht weiter nachgeforscht werden muss, ob „Breaking the Silence“ seine Berichte genau nachprüft. Jeder kann sich die Überreste der zerstörten Häuser und Zelte ansehen, die bedrohlichen Checkpoints, die in der gesamten Westbank errichtet wurden, die engen, gefährlichen Straßen, die den Palästinensern zugeteilt wurden, und vor allem: die Inbesitznahme weiter Gebieten durch die Siedler. 

Diese ganze verquere und kriminelle Realität findet unter dem Schutz der Armee und ihrer Soldaten statt. Wie lächerlich, dass so viele Zivilisten in der israelischen Gesellschaft, von Ilana Dayan und Yair Lapid bis Miri Regev und Benjamin Netanyahu sich anstrengen, um „Breaking the Silence“ der Lüge zu überführen. 

Es wird ja nichts davon heimlich durchgeführt. 

Geht hin in die besetzten Gebiete, wo die Armee unter dem Oberbefehl der Siedler herrscht, und seht euch an und hört, was den Soldaten dort befohlen wird, und wie die 18-, 19jährigen jungen Männer aussehen, bewaffnet bis an die Zähne, die diese Befehle ausführen!  

Bis dahin, ihr schweigenden Mehrheiten, respektiert die Soldaten, die das Schweigen brechen, hört ihnen zu und verteidigt ihr Recht, in Israel und im Ausland zu sprechen. Ihr Recht wiegt schwerer als unseres, denn sie bezahlen unmittelbar für ihr Tun, körperlich und seelisch, für eine Ideologie— und nicht zur Verteidigung der Sicherheit Israels und seiner Bürger. Das ist heute klarer zu sehen als je zuvor. 

Bei all den Schwierigkeiten und dem Schmerz, es wäre besser man würde uns boykottieren.

Ilana Hammermann (übersetzt von Abi Melzer)

„Der Aufruf zu einem politisch begründeten Boykott, ist ein legitimes Mittel, das in den Rahmen der freien Meinungsäußerung fällt“, so stellte es letztens ein Leitartikel der Redaktion von Haaretz dar. (Es gibt keinen Einlaß für Besucher. 17.1.2017)  Die Worte sind geschrieben worden anlässlich des Beschlusses einer Gesetzesvorlage durch die Innenkommission der Knesset, die verbieten soll, Einreisegenehmigungen an fremde Staatsbürger zu erteilen, die zum Boykott Israels oder zum Boykott der Siedlungen aufrufen. Ich stütze mich also auf eine Feststellung von Haaretz – die einzige Zeitung in Israel, die nicht nur weiter die Freiheit der politischen Meinung verteidigt, sondern auch täglich mit immer größer werdenden Entschlossenheit daran festhält– und wende mich an die Bürger Israels, die sich zum Friedenlager zählen, sich an die Weltöffentlichkeit mit dem Aufruf zu wenden, Israel, ihr Land, zu boykottieren.

Ich bin keine Fremde und ich wende mich auch nicht an fremde Bürger. Ich weiß nicht, ob ich damit irgendein Gesetz von den undemokratischen und nicht legitimen Gesetzen verletze, die in diesen Tagen in Israel erlassen werden, um mir und meinen Freundinnen und Freunden – alle Israelis – die Meinungsfreiheit und unsere menschliche und politische Freiheit zu nehmen. Aber eines weiß ich: Ich bin mit meinem Körper und meiner Seele an dieses Land gebunden, in dem ich vor 72 Jahren geboren wurde und dem ich - mit meiner beruflichen Tätigkeit und meinem gesellschaftlichen Engagement - meine besten Jahre geopfert habe. Ich kann diese Verbindung nicht mehr freiwillig aufheben. Ich habe, im wahrsten Sinne des Wortes, kein anderes Land.

Von diesem Ort aus, als israelische Bürgerin und als Frau, die verbunden ist mit dem öffentlichen Leben in Israel, stelle ich fest, dass das Land, dessen Staatsbürgerin ich bin,  mein Grundrecht auf Basis meines Gewissens zu leben, nicht schützt und ehrt . Das Judentum, das es mir aufzwingen will, mit seinen Gesetzen, ist nicht mein Judentum, und der nationale und rassistische Fanatismus seiner Regierung steht meinen mir sehr teuren Werten entgegen. Diese Fehler sind die innere Sache der israelischen Gesellschaft, und ich habe das Recht und vorerst auch die Möglichkeit, von innen um ihre Korrektur zu kämpfen.

Die Tatsache, dass Israel regelmäßig das internationale Recht verletzt, berechtigt die Einmischung der internationalen Gemeinschaft. Dieses Recht wurde nicht beschlossen, damit jedes Land macht was es will und was seine Bevölkerung für gut erachtet. Es ist beschlossen worden aufgrund der Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg, in dessen Verlauf Millionen Menschen getötet, verhaftet, vertrieben und ermordet wurden. Es ist also dafür gedacht worden, die zivile Bevölkerung, die in eroberten Gebieten lebt, zu schützen.

Israel hält die palästinensische Westbank besetzt und herrscht über das Schicksal von Millionen arabischer Bewohner. Es tut dies rein aus dem Recht der Eroberung, der Besatzung und der militärischen Überlegenheit und dadurch verletzt es alle Grundsätze dieser humanitären Vereinbarungen: Es siedelt seine Bürger in diesen Gebieten an; es zerstört Eigentum von Einzelnen und von Gemeinden; es beschlagnahmt private und öffentliche Ländereien für eigene Zwecke und für die Zwecke der Siedler; es wendet gegen die Bevölkerung regelmäßig und systematisch kollektive Strafen an; es beschränkt die Bewegungsfreiheit der Bewohner; es hält tausende und abertausende Häftlinge in Gefängnissen. Fast eine Million Palästinenser wurden durch die israelischen Sicherheitskräfte seit 1967 verhaftet. Aufgrund von Urteilen von Militärgerichtenoder sogar ohne irgend ein Urteil.

All diese systematischen Verletzungen der Menschenrechte passierten nicht in Kriegszeiten, nicht kurzfristig für ein oder zwei Jahre, sondern über einen Zeitraum von von 50 Jahren. Es ist nicht notwendig, ein Jurist oder ein Militärexperte zu sein, um festzustellen, dass diese systematische Politik keine gesetzliche Grundlage hat – es reichen offene Augen und ein gesunder Menschenverstand um zu verstehen, dass ideologische Gründe, ob versteckt wie in der Vergangenheit oder offen wie heute, diese Politik leiten.

Und deshalb, als israelische Bürgerin und als Frau, die am politischen und gesellschaftlichen Leben beteiligt ist, nehme ich mir seit vielen Jahren das Recht, meine Augen offen zu halten undZeugnis abzulegen, über diese ungesetzlichen Verletzungen der Menschenrechte, des Lebens, des Besitzes, der Würde und der Freiheit von Menschen, die mein Land, seine Soldaten, Verwaltungen, Beamte nur wenige Kilometer von meinem Zuhause verursachen. Und in den letzten Jahren – angesichts der Gleichgültigkeit der meisten Bürger Israels – nehme auch ich mir das Recht und die Pflicht aufzuschreien und die Bürger aufzufordern die Gesetze und Verordnungen zu missachten. Und ich missachte sie auch selbst: ich befreunde mich mit Palästinensern in den besetzten Gebieten, trotz der vielen roten Schilder, die es mir verbieten, schmuggele von Fall zu Fall einen Arbeiter zu seinem Arbeitsplatz, eine Frau und ihre Kinder zum Strand in Tel Aviv, einen Vater, Brüder und Schwester zu einem Familienangehörigen, der in einem Krankenhaus in Israel liegt, und noch viele Kleinigkeiten, die nicht erwähnenswert sind.

Aber während ich diese Taten aus vollem Herzen und freien Willen, aus politischen und humanitären Gründen und aus dem Willen verfolgten Menschen zu helfen tue, so entschloss ich mich zu diesem Aufruf aus Not, aus innerem Schmerz und großer emotionaler Schwierigkeit, und ich tue es aus reinem politischen Pragmatismus.

Denn Israel ist sicherlich nicht das einzige Land auf der Welt, das es verdient hat boykottiert zu werden. Im 20. Und auch im 21. Jahrhundert gab es und gibt es vielfach größere Verbrecher. Die größten Entsetzen und Verbrechen in der Neuzeit haben einige europäische Staaten verursacht, mit ihrer Unterdrückung und Ausbeutung ihrer Kolonien in Afrika und Asien. Die UdSSR hat auch Millionen von Menschen vernichtet, die durch Hunger und Folter getötet wurden. Die USA haben zwei Atombomben in Japan abgeworfen und Millionen Menschen getroffen und in Vietnam chemische Waffen eingesetzt. Und heute, wenn man nur Sanktionen gegen China beschließen könnte, wegen der grausamen Unterdrückung der eigenen Bevölkerung und gegen Russland, wegen der barbarischen Einmischung in Syrien, aber das geht leider nicht. Das sind Großmächte von denen die Welt abhängig ist und nicht umgekehrt.

Israel, demgegenüber, ist ein Staat, dessen Wirtschaft von der Welt abhängig ist, und ein Wirtschaftsboykott, oder zumindest Sanktionen, wie man sie über den Iran verhängt hat, würden seine Politik sicher beeinflussen, und sogar die öffentliche Meinung. Die Lebensgewohnheiten der Bevölkerung werden hart getroffen und die Menschen werden endlich über die Realität nachdenken müssen, in der sie leben – wenn nicht auch über das Unrecht oder das Dynamitfass, in dessen Nähe sie weilen. Und so, nur so, könnte der Weg zu einer neuen Wirklichkeit gebahnt werden, zu einer friedlichen Lösung. Denn es ist einerlei wo genau das Recht in diesem Konflikt sich befindet. Eines ist klar, nämlich dass die ungeheure Macht in den Händen der Israelis ist und nicht in den Händen der Palästinenser. Dass Israel mit seiner Militärmacht – und nicht die Palästinenser mit ihren Messern und Lastwagen – die Realität in der Region bestimmt.

Aber es ist notwendig, dass der Ruf nach einem solchen Boykott aus Israel selbst kommt – aus dem Mund der vielen braven Bürger, die sich um ihr Schicksal und das ihres Staates kümmern. Ja, über ihr Schicksal und nicht das Schicksal der Palästinenser – über ihr physisches und moralisches Schicksal, das heute in den Händen von Politikern liegt, die Israel zu Absturz und Untergang führen. Ja, sie sind zahlreich und brav, diese Bürger, obwohl sie im Moment noch eine Minderheit sind. Diese Regierung meint die Minderheit ignorieren zu können. Aber nirgends ist die Entscheidung der Mehrheit eine Garantie für eine wahre Demokratie – und sicherlich nicht dort, wo sie über das Schicksal von Millionen entscheidet, die selber nicht entscheiden dürfen.

Und in der Tat, diese vielen Bürger, die noch eine Minderheit sind, sehen schon sehr klar, dass eine solche Katastrophe über unseren Köpfen hängt. Darüber legen zum Beispiel die immer schärfer werdenden Artikel in Haaretz Zeugnis ab. Sie bitten und flehen die Bürger an: Habt Mut, geht auf die Straße – als ob die Straßen uns noch gehören würden.

Aber es sind leere Worte: Wir sind offensichtlich nicht geboren Mut zu haben, angesichts eines aggressiven Pöbels. Deshalb lasset uns im Stillen Mut haben und im Stillen mit einem klugen Apell an die internationale Gemeinschaft wenden, Israel wirtschaftlich zu boykottieren. Ja, Israel, nicht nur die Siedlungen, denn schon seit langem gibt es keine zwei Wirtschaftssysteme im Land mehr: Es gibt ein Wirtschaftssystem auf beiden Seiten der Grünen Linie. Lasst uns das machen, aus einem gemeinsamen Willen - wir, die wenigen Millionen – umgeben von Dutzenden von Millionen, die wie unsere politischen Führer beschlossen haben, dass wir ewig das Schwert tragen sollen.

Wenn diese Stimme zur Rettung unseres Staates von uns kommen wird, klar und deutlich und gut begründet, wird es welche geben, die uns zuhören werden, obwohl wir die Minderheit sind. Kein Mensch wird uns beschuldigen können, wir seien Antisemiten oder Israel-Hasser; schließlich sind wir Juden und Israelis und als Juden und Israelis wollen wir hier bleiben – um hier zu leben und nicht um hier zu sterben.

 

 

Begrüssung von Judith Bernstein: "Die Geschichte des anderen hören"

Im Namen der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München begrüße ich Sie zur heutigen Veranstaltung. 

Zunächst möchte ich mich bei unseren Partnern bedanken - bei Frau Höcht-Stöhr für die Evangelische Stadtakademie München und bei Frau Tiedemann für die Petra-Kelly-Stiftung. Mein Dank gilt auch Frau Di Gennaro vom Gasteig sowie Frau Kirschner, Herrn Leuprecht und Herrn Bibl vom Kulturreferat für ihre Unterstützung.

Durch den Abend führt Sie Jutta Prediger vom Bayerischen Rundfunk.

Einige von Ihnen haben vielleicht die Ereignisse und Irritationen der letzten Zeit in München mitbekommen. Es ging vom allem um Antisemitismus-Vorwürfe.

Deshalb freuen wir uns, die Vorsitzenden der Jüdischen und der Palästinensischen Gemeinden in Hannover, die Herren Michael Fürst und Dr. Yazid Shammout, bei uns begrüßen zu können. Wir möchten der für unsere Stadt wichtigen Frage nachgehen:

Was können wir aus den Erfahrungen im jüdisch-palästinensischen Dialog in Hannover für München lernen? Denn eins ist klar:  Wenn es in München nicht gelingt, uns gegenseitig anzuhören und zu respektieren - wie kann es zu einer Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern im Nahen Osten kommen? 

In einer Zeit, in der rechte Parteien in den USA und Europa im Aufwind sind, ist es umso wichtiger, dass Minderheiten wie Juden und Moslems zusammenfinden und mit der Mehrheitsgesellschaft entschieden dem gewachsenen Nationalismus entgegentreten. 

Für diejenigen, die die Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München nicht kennen, möchte ich noch zwei Sätze hinzufügen:

Unsere Gruppe wurde 1985 von einem jüdisch-belgischen Ehepaar - Überlebende des Holocaust - und einem palästinensischen Flüchtling aus Qalandia gegründet. Die Gruppe ist ein Beweis dafür, dass Frieden zwischen Israelis und Palästinensern, zwischen Juden und Arabern möglich ist. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Dialog über Hindernisse und Chancen zur Lösung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern zu fördern. Wir treten für gleiche Rechte für alle Bewohner Israels und Palästinas ein. 

Mit der heutigen Veranstaltung hoffen wir, einen Beitrag zu leisten, damit München eine pluralistische und offene Stadt bleibt.

 

Wahlen in den USA: Was können die deutschen Juden aus den Erfahrungen in den USA lernen?

von Judith Bernstein

Wie bei früheren Wahlen hat auch diesmal die Mehrheit der amerikanischen Juden die Demokratische Partei gewählt, nämlich zu 71 Prozent. Allerdings gab es auch jüdische Voten für die Republikaner, die meinten, dass ein Donald Trump derjenige Präsident sein werde, der die israelische Politik unterstützen werde. Mit ihrer Wahl haben sie sich Stephen Bannon, einen Antisemiten, eingehandelt.

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Censorship in Munich

"I have no understanding when Jews, as a minority in Germany, who enjoy all the rights of the majority society, support a state that denies precisely these rights to another people - the Palestinians. Through his policies, Israel is not only endangering the Palestinians, but also its own Jewish population and is increasingly becoming an unsafe place for Jews.”

With the censorship of the city, not to let the Israeli-German publicist Abraham Melzer to hold a lecture in Munich, the mood in wide circles of our city society has tipped, not only among those who have been dealing with the conflict for years.

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Zensur in München

Mit der Zensur der Stadt, den israelisch-deutschen Publizisten Abraham Melzer im Eine-Welt-Haus nicht auftreten zu lassen, ist die Stimmung in breiten Kreisen unserer Stadtgesellschaft weiter gekippt, nicht nur bei denen, die sich seit Jahren mit dem Konflikt beschäftigen.

Ich kann gut nachvollziehen, dass man Angst um den wachsenden Antisemitismus in Deutschland hat - auch mir bereitet dieser große Sorgen. Aber Verbote gegen Dialoge schüren eher die antijüdischen Gefühle. Denn die Stimmung gegenüber Israel und den Juden hierzulande wird immer aggressiver. Viele Menschen können die doppelten Standards, wenn es um die Politik des Staates Israel geht, nicht nachvollziehen. Auch aus diesem Grund versuchen mein Mann und ich schon seit Jahren in Gesprächen im Auswärtigen Amt und im Bundeskanzleramt Überzeugungsarbeit zu leisten.

 

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Honor Edward Said’s legacy by supporting BDS

September 25, 2016 marked the thirteenth anniversary of the passing of Professor Edward Said, one of the most influential intellectuals of the twentieth century, and a political icon for anyone invested in the Question of Palestine.  And as happens with many historical icons, Said’s legacy is causing a tug-of-war between “liberal Zionists” on the one hand, and the thousands of anti-Zionist critics and BDS activists his radical scholarship and political engagement have spawned.

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Don't call us 'Israeli Arabs': Palestinians in Israel speak out

When Israel’s founding fathers removed by force the native Palestinian Arab population living where they intended to establish their state, they murdered or displaced more than 80% of that population.

This act of ethnic cleansing — to borrow one of Benjamin Netanyahu’s newly found phrases  — was given a name in Arabic: the Nakba, or catastrophe. The Palestinian Muslims, Druze and Christians who remained in what became Israel have been, and are today, approximately 20% of the population. These are indigenous Palestinians and their descendants, who have had Israeli citizenship imposed upon them.

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Over 70 American intellectuals call for 'targeted boycott' of Israeli settlements

Over 70 American intellectuals and academics have published an open letter calling for a "targeted boycott" of all Israeli settlements in the West Bank, as well as of goods and services from the settlements,

The signatories of the letter, which was published in the New York Review of Books, included academics Bernard Avishai, Michael Walzer, Peter Brooks and Deborah Dash Moore, author and journalist Adam Hochschild and Haaretz columnist Peter Beinart.

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Jude und Palästinenserin. Trotz aller Unterschiede geht eine Zukunft für Israel und Palästina nur gemeinsam

Unser Friede ist ein Puzzle.
von Avraham Burg und Ghaida Rinawie-Zoabi

Wir sind zwei. Noch sind wir ungleiche Partner. Ähnlich und verschieden. Der eine, ein Mann aus der Mehrheitsgesellschaft, der alles hat. Die andere, eine Frau aus der Minderheit, der man praktisch nichts übrig gelassen hat. Und doch sind wir zusammen, um einer menschlichen, gerechten und fairen Zukunft willen, für uns und unsere Kinder.

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BDS ist eine antikolonialistische, antirassistische Bewegung.

Stellungnahme von BDS Berlin

BDS Berlin ist Teil der weltweiten Bewegung, die den Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft vom Juli 2005 zu Boykott, Investitionsentzug [Desinvestitionen] und Sanktionen unterstützt, bis Israel internationalem Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte nachkommt.

Dementsprechend sind Anhänger*innen und Unterstützer*innen von Kolonialismus, Apartheid und Rassismus bei unseren Protestaktionen nicht erwünscht. BDS ist eine antikolonialistische, antirassistische Bewegung.

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NachDenkSeiten: 26. August 2016, Verantwortlich: Albrecht Müller Bizarr ungleiche Verteilung des Wassers im palästinensischen Westjordanland. Ein lösbares Problem, das absichtlich nicht gelöst wird.

In dem folgenden Interview gibt uns der Hydrogeologe Clemens Messerschmid einen Einblick in die Wasserprobleme Palästinas. Seine Aussagen sind mit Zahlen belegt. Er erlebt als Hydrogeologe die Situation vor Ort und die Beschränkungen seiner Arbeit seit fast 20 Jahren mit. Er bezeichnet den Dauernotstand im Wasser als politisch erzeugt aber lösbar. Voraussetzung dafür wäre allerdings politischer Willen für eine solche Lösung, den er jedoch nicht zu erkennen vermag. Die Debatte über dieses Thema erhielt kürzlich durch einen Tagesschau-Bericht größere öffentliche Aufmerksamkeit. Das Interview fand bereits vor dessen Ausstrahlung statt. Aus diesem Anlass haben wir nachträglich noch einige Fragen hierzu eingeflochten. Albrecht Müller.
 

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​ Palästina/Israel: Ist es in Oldenburg nicht möglich Unrecht zu dokumentieren und Gerechtigkeit einzufordern?

Publiziert am 23. August 2016

Christoph Glanz, 18.08.2016

Vorspiel: Persönliche Geschichte trifft auf „ethnische Säuberung“
Während meines Zivildienstes in Israel in einer Einrichtung für erwachsene Menschen mit Behinderungen nutzte ich jede freie Minute um das Land zu erkunden. Trampen war das bevorzugte Fortbewegungsmittel. Ich erinnere mich an einen Moment mit allen Qualitäten des Marlboro-Kitsch: ich saß mit flatternden Haaren auf der Ladefläche eines Pickups und auf der Strecke von Tel Aviv nordwärts erlebte ich wie die Abendsonne gerade über dem Mittelmeer unterging.

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Gideon Levy: Ha'aretz, 30.07.2016: Stop Living in Denial, Israel Is an Evil State.

Israel may not be Nazi, nor even a fascist state. Yet it is a member of the same terrible family, the family of evil states. Just consider these acts of evil perpetrated by the state...

After we’ve cited nationalism and racism, hatred and contempt for Arab life, the security cult and resistance to the occupation, victimhood and messianism, one more element must be added without which the behavior of the Israeli occupation regime cannot be explained: Evil. Pure evil. Sadistic evil. Evil for its own sake. Sometimes, it’s the only explanation.
Eva Illouz described its signs (“Evil now,” Haaretz Hebrew edition, July 30). Her essay, which challenges the idea of the banality of evil, considers the national group as the source of the evil. Using philosopher Ludwig Wittgenstein’s concept, she finds a “family resemblance” between the Israeli occupation and history’s evil regimes. This similarity does not mean that Israel is Nazi, nor even fascist. And yet it is a member of the same terrible family, the family of evil states. It’s a depressing and brilliant analysis.
The evil that Illouz attributes to Israel is not banal, it cannot happen anywhere, and it has political and social roots that are deeply embedded in Israeli society. Thus, Illouz joins Zeev Sternhell, who warned in his impressive and resounding essay about the cultural soil out of which fascism is now growing in Israel (“The birth of fascism,” Haaretz Hebrew edition, July 7).
But alongside these analyses, we must also present a brief history of evil. We must present the instances that combine to create a great and horrific picture, a picture of Israeli evil in the territories, so as to stand up to those who deny the evil. It is not the case of the individual – Sgt. Elor Azaria, for example, who is being tried for the death of a subdued Palestinian assailant in Hebron – but the conduct of the establishment and the occupation regime that proves the evil. In fact, the continuation of the occupation proves the evil. Illouz, Sternhell and others provide debatable analyses on its origins, but whatever they are, it can no longer be denied.
One case is like a thousand witnesses: the case of Bilal Kayed. A young man who completed a prison term of 14.5 years – his entire sentence – without a single furlough, without being allowed to at least say goodbye by phone to his dying father; a clear sign of evil.
About six weeks ago, Kayed was getting ready for his release. A representative of the Shin Bet security service – one of the greatest agencies of evil in Israel – even showed him a photograph of the home his family had built for him to stir him up even more ahead of his release. And then, as his family waited impatiently for him at the crossing point and Kayed grew ever more excited in his cell, he was informed that he was being thrown into administrative detention for at least another six months, without trial and without explanation.
Since then, he has been on hunger strike. He is cuffed to his bed. His family is not allowed to see him. Prison guards never leave his room and the lights are not turned out for a moment. Evil.
Only evil can explain the state’s conduct toward Kayed – only an evil state acts this way. The arbitrary announcement, at the last moment, of a senseless detention is abuse, and the way he has been treated since then is also abuse.
Only evil can explain the detention last week of another young man, Hiran Jaradat, whose brother Arif (who had Down syndrome) was killed in June and whose father died two days ago. He is under arrest for “incitement on Facebook” and was not released to attend his father’s funeral. Evil.
The continuation of the detention of poet Darin Tatur – evil. The destruction of the tiny swimming pool that the residents of Khirbet Tana in the northern West Bank had built for themselves – evil. The confiscation of water tanks from a community of shepherds in the Jordan Valley in the July heat – evil.

From left, Halima and Hadiba Kayed, the first wife of the father of administrative detainee Bilal Kayed, and Bilal's mother, respectively, at home this month.Amira Hass
A great many of the decisions of the occupation regime that decides the fates of individuals, families, communities, villages and cities cannot be explained without evil. The list is as long as the occupation. The extortion of sick people from Gaza to enlist them as collaborators, the blockades on cities and towns for weeks, the Gaza blockade, the demolition of homes – all evil.
Banal or not, its existence must be acknowledged and it must be recognized as one of the most influential values in Israel. Yes, there is an evil regime at work in Israel, and therefore it is an evil state.
read more: http://www.haaretz.com/opinion/.premium-1.734309

Israel-Academia-Monitor.com äußert sich zum Prozess von Christoph Glanz und zur Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München

The Importance of the Working Definition of Antisemitism: Pro-Palestinian Activist Christoph Glanz as a Case in Point

27.06.16

Editorial Note

Christoph Glanz is a German pro-Palestinian activist who is connected to Uri Avnery and Ellen Rohlfs of the Institut für Palästinakunde in Bonn (IPK).

His planned lecture at the University of Oldenburg, “BDS – the Palestinian Human Rights Campaign Introduces Itself,” prompted Sara Rihl, a local politician and a student member of the senate of the University of Oldenburg, to demand the cancellation of his talk from the organiser, the Protestant Student Association (Evangelische Studierenden Gemeinde, ESG). She referred to the speaker as a “known anti-Semite,” working for an “anti-Semitic organisation.” As a result, the ESG cancelled the event, and Glanz took Rihl to court. 

A number of Israelis wrote in support of Glanz, for example, Judith Bernstein, "I am appalled that you designate Mr Christoph Glanz as anti-Semite. We have invited Mr. Glanz to Munich to inform about the BDS movement...I myself am a Jew, born in Jerusalem and defend myself against this comparison which is trivializing the Holocaust. "Do not buy from Jews" was directed on racial grounds against all Jews... By contrast, the BDS campaign directed against the policies of the Israeli government. Once it ends the occupation and the Palestinians get the same rights as Jewish Israelis both in Israel and in Palestine, the BDS campaign would be ended."

 

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Und die Welt schweigt....

von B. Michael* ("Haaretz" 01. Juni  2016, übersetzt aus dem Hebräischen von Lola Horowitz, Jersualem)

Das jüdische Volk ist wieder in großer Gefahr. Nicht das gesamte Volk, nur ein Teil davon. Der im östlichen Mittelmeerraum versammelte. Diesmal haben sich nicht die üblichen Bösewichte erhoben, um uns auszurotten. Diesmal kommen sie aus unserer eigenen Mitte. Denn eigenhändig haben wir die über uns herrschenden Hunnen inthronisiert. Eine wildgewordene, bösartige, erwartungs- und hemmungslose Clique, die ihre Herde mit dem Kopf direkt an die Wand fährt.

Und die Welt schweigt...

An unsere Spitze haben wir einen genusssüchtigen und wortgewaltigen Gefängniswärter gestellt. Einen Mann, den sein Weggefährte und Jugendfreund einen Lügner, Betrüger und Scharlatan genannt hat. Einer, der vor seinem eigenen Schatten Angst hat, aber vor allem vor seinem toten Vater und seiner lebendigen Frau. Und dieser armselige Typ hat uns eine Regierung aus Peitschen und Skorpionen vorgesetzt; die eine Hälfte Peitschen, die andere Skorpione. Mit einem begeisterten Befürworter der ethnischen Säuberung als Verteidigungsminister; mit einer Justizministerin, die das Gesetz als Knüppel zum Begleichen nationalistischer und politischer Rechnungen betrachtet; mit einem fundamentalistischen Erziehungsminister, der uns um ganze 1000 Jahre zurückversetzen möchte, in die guten alten Zeiten des völkermordenden wilden Joshua, des Tempels zur Gottesmästung mit Grillhappen, und der geld- und vergnügungssüchtigen Könige, die überzeugt sind, Gott habe sie zur ewigen Herrschaft gesalbt.

Ist es da noch verwunderlich, dass wir von Fäulnis und Korruption zerfressen werden?

Und die Welt schweigt....

Dank ihnen hat uns die Geschichte einen bitteren Streich gespielt: Deutschland wurde zum gelobten Land und zum Vorbild für die Völker. Und wir Juden wurden zu Skinheads. Von unserer selbstverbuchten Glorie ist nur das große Mundwerk übriggeblieben, die erhobene Faust, unzählige Schätze aus Abscheu, Soldatentum, Paganismus und Selbstgerechtigkeit.

Und die Welt schweigt...

Dem Anschein nach, so heißt es jetzt, fängt der Boden an zu wackeln. Anscheinend ist das Maß voll. Anscheinend ist endlich die finale Botschaft verinnerlicht worden, und der Wendepunkt wird jeden Moment eintreffen. Glaub' es nicht, liebe entfremdete Welt, glaub' es nicht. Wenn Du Dich nicht zusammenreißt und aufwachst, wird gar nichts passieren. Denn bei uns gibt es keine(n) mehr, der aufsteht und etwas tut.

Die Rechte ist zu verblödet, böswillig und verschreckt,

um noch zu begreifen, was sie anstellt. Und die Linke... oh jeh, die Linke... ihre Überreste liegen sich gegenseitig in den Armen und berechnen das nahende Ende. Und die Opposition, dieses lächerliche Gebilde, wird von einem Schwachkopf und einem Waschlappen angeführt. Die beiden können ruhig darüber streiten, wer der Schwachkopf ist und wer der Waschlappen, die Antwort ist in jedem Fall richtig.

Und die Welt schweigt nach wie vor. Als habe sie nichts gelernt und nichts vergessen. Überlässt die Juden im Orient sich selbst. Sollen sie doch machen, was sie wollen.

Dabei wäre es so einfach, uns zu retten. Visumpflicht für Israelis in allen Staaten der Welt, eine leichte Andeutung bevorstehender Kürzungen der finanziellen Unterstützung, hier und da ein kleines Veto, praktisches Nachdenken über das Modell, welches Südafrika auf den rechten Weg zurückgeführt hat... und schon befreit sich Israel aus der Mistgrube, in die es wie ein U-Boot eingetaucht ist. Aber die Welt schweigt.

Also brich endlich Dein Schweigen, oh grausame Welt!

Denn wenn Du weiterhin schweigst, meine gleichgültige Welt, so ist das ein untrüglicher Beweis dafür, dass Du wirklich antisemitisch bist, genau wie man uns das immer erzählt hat.

Abschließend habe ich nur diese Bitte: Obiger vollständiger Text soll in die Sprachen sämtlicher aufgeklärter Staaten übersetzt und deren Regierungschefs übermittelt werden. Zwar lehrt die Erfahrung, dass die Welt weiterhin schweigen wird, bis es zu spät ist, aber Illusion ist besser als Verzweiflung.

Falls man mich der Verunglimpfung des Landes bezichtigen sollte, werde ich zu meiner Verteidigung die üblichen Verteidigungsargumente vorbringen: 1) Ich habe die Wahrheit gesagt. 2) Es besteht daran ein gründliches öffentliches Interesse (auch wenn diese Öffentlichkeit immer mehr schrumpft).

 *B. Michael, geb. 1947, ist ein bekannter israelischer Schriftsteller. 

 

Einführung zum Film von Dror Dayan "Even though my land is burning"

Dror Dayan wurde 1981 in West-Jerusalem geboren. Er studierte Kinematografie an der "Konrad Wolf"-Filmuniversität Babelsberg, wo er derzeit eine Doktorarbeit über die politischen Aspekte des Dokumentarfilms schreibt. Neben seiner Filmtätigkeit ist er in der Palästina-Solidarität und in der BDS-Bewegung in Deutschland aktiv. "Even though my land is burning" ist sein Master-Abschlussfilm und sein Regie-Debüt.

 

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Geplanter Vortrag von Christoph Glanz in der ESG am 08.06.2016: Palästinensische Menschenrechtskampagne

Brief von Judith Bernstein an die Evangelische Studentinnen Gemeinde Oldenburg:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entsetzt, dass Sie Herrn Christoph Glanz als Antisemiten bezeichnen.

Wir haben Herrn Glanz nach München eingeladen, um über die BDS-Bewegung zu informieren. Die Veranstaltung fand statt am 7. November 2015 und nicht, wie verleumderisch behauptet, am Datum der Reichspogromnacht, dem 9. November! Dieses Detail ist charakteristisch für die Art und Weise, wie bestimmte Kreise versuchen, Menschenrechtsorganisationen in den Schmutz zu ziehen.

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Eine Zukunft für Palästinenser und Israelis?

Judith Bernstein

Bei der Diskussion um die Zukunft von Israelis und Palästinensern geht es schon lange nicht mehr um die vielbeschworene Einstaat- oder um die Zwei-Staaten-Lösung. Es geht darum, eine Katastrophe zu verhindern, auf die beide Seiten zusteuern. 

Die Vorboten liegen vor unseren Augen: Auf palästinensischer Seite sind es junge Männer und Frauen, die angesichts ihrer individuellen und kollektiven Perspektivlosigkeit bereit sind, ihr Leben zu opfern. Auf israelischer Seite ist es eine Gesellschaft, die nicht mehr zwischen Recht und Unrecht unterscheidet und in der ein Soldat, der einen schwerverletzen Palästinenser tötet, als Held gefeiert wird.

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